Rose Office

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Afghanistan

 

Rosenanbau in Afghanistan

Ähnlich wie im Iran bestand und besteht eine große Herausforderung darin,den Bauern neue Perspektiven zu bieten. Die lohnendste Möglichkeit der afghanischen Landbevölkerung um den Lebensunterhalt zu verdienen lag und liegt im illegalen Mohnanbau, Mohn, der später zu Opium verarbeitet wird. Doch der Druck der Regierung auf der einen und der Warlords und Drogenbarone auf der anderen Seite sowie die Anfälligkeit des Mohn für Krankheiten machen den Anbau und Handel vor allem für die Bauern zu einem unsicheren Geschäft.

Deshalb fiel die Initiative der Deutschen Welthungerhilfe (DWHH) für ein ökologisches Rosenanbauprojekt auf fruchtbaren Boden, zumal auch die klimatischen Bedingungen des Landes sich außerodentlich gut dafür eignen. 2004 startete das Projekt mit den ersten kleinen Testanpflanzungen, mittlerweile kultivieren über 200 Bauern auf ihren Feldern die Bio-Rosen und zwischen den Reihen bauen sie Gemüse. Rosen sind für Afghanistan damit nicht nur ein herrlich duftendes Erzeugnis, sie bedeuten wesentlich mehr – Rosenöl bedeutet Perspektive, bedeutet Zukunft.

Das Projekt hat deshalb Vorbildcharakter, weil die Rohstoffe im Land nicht nur angebaut, sondern auch direkt weiterverarbeitet werden. Damit bleibt der geschaffene Mehrwert im Land, Kapital das dringend für die Entwicklung benötigt wird, denn noch immer leben 80 Prozent der Bevölkerung in Armut und jedes 4. Kind stirbt innerhalb der ersten fünf Lebensjahre.

Quelle: welthungerhilfe.de