Rose Office

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Iran

 

„Rosen statt Opium“

Neben Kashan und Shiraz gehört die Region um Kerman mittlerweile zu den wichtigsten Anbaugebieten für Rosen im Iran. Vor ca. 25 Jahren hat dort die iranische Familie Homayoun und Shahin Sanati im Tal von Lalehzar, in einer Höhe zwischen 2000 und 3000 Metern begonnen, inmitten von Mohnfeldern Duftrosen anzupflanzen - mit dem Ziel den Bauern „Rosen statt Opium“ schmackhaft zu machen.

Die 1500 iranischen Bauern, die heute für Zahra Rosewater arbeiten, sind eigenständige Unternehmer und verdienen gut. Sie haben sich verpflichtet die Rosen ökologisch anzubauen und keine synthetischen Spritz- und Düngemittel einzusetzen. Zertifiziert werden sie durch die British Soil Association. Die Bauern verkaufen ihre Rosen an die Destillationsfabrik, zusätzlich zum Verkaufserlös der Rosen erhalten die Bauern eine Beteiligung am Gewinn, den die Destillationsfirma damit erwirtschaftet.

Die Produkte, die inzwischen vollständig in ökologischer Qualität angebaut werden, finden hauptsächlich im Iran ihren Absatz.

Weitere wichtige Abnehmer sind aber auch europäische Kosmetikunternehmen. Und das Interesse an diesem kostbaren Rohstoff steigt. Damit scheint auch die Zukunft der iranischen Bauern mehr als gesichert. Denn der Rosenanbau hat viele Vorteile: er ist, im Gegensatz zum Opium legal, und das ist sehr wichtig, er sichert langfristig kontinuierlich gutes Einkommen und spart erheblich an der kostbarsten Ressource dieser Wüstenregion, dem Wasser. Denn die Rose ist genügsam und braucht nur etwa ein Drittel des Wassers das der Mohn benötigt.

Rose Office Ltd. verbindet zudem ein interessantes Projekt mit den Rosenbauern aus Kerman, das mit der Wiederverwendung von Abfallprodukten der Rosenproduktion zu tun hat. Am Ende eines überaus facettenreichen Verarbeitungsprozesses von der Rosenblüte über den Destillationsprozess bis zum begehrten Rosenöl steht eine Art Rosenmaische. Dieser Blütenbrei verbrauchter Rosenblätter wird üblicherweise entsorgt, im besten Fall kompostiert. Nicht so im Iran! Der Anbauer Sanati, dessen Rosenanbau und -verarbeitung dazu beiträgt, ein großes iranisches Waisenhaus zu finanzieren, hat auch für dieses Rosen-„Abfallprodukt“ eine höchst sinnvolle Verwendung gefunden. Die Blütenreste aus der Rosenölherstellung werden in Backstein-Formen an der Sonne getrocknet. Das Ergebnis sind Rosenziegel oder -briketts die zum Heizen verwendet werden und zart nach Rose duften.